Caliber 1844 ist ein sehr beliebter Kräuterlikör aus dem Schwarzwald.

Seinen besonderen Charakter verleihen ihm 18 aromatische Beeren und 44 feine Kräuter aus seiner Heimat. Kalt mazeriert und für drei Monate eingelagert in Eichenfässer reift dieser Schwarzwaldlikör zu einem ganz besonderen Format - einem echten Caliber. Dieser Kräuterlikör verbindet die Anfänge der Brennerei auf unserem Schwarzwaldhof im Jahr 1844 und die aufregenden Geschichten von Kaisern und Königen mit dem hier und jetzt.

Kaiserliche 35%  Vol - 0,5 l

Echte Schwarzwald DNA

Die feinbeerigen, leicht säuerlichen Aromen aus schwarzer Johannis- und Preiselbeere, gepaart mit den fruchtigen Noten der Waldhimbeere und betörendem Holunder treffen auf die intensive Kräutervielfalt des Schwarzwalds. Mineralisiert durch das besondere Peterstaler Quellwasser aus eigener Quelle, veredelt und hergestellt mit BOAR Gin, dem höchstprämierten Gin der Welt, ist dieser Schwarzwaldlikör mehr als nur die reine DNA des Schwarzwalds.

Brennkunst seit Jahrhunderten

Caliber 1844 steht für eine jahrhundertealte Tradition tausender Kleinbrennereien in versteckten Tälern und Seitentälern und auch für die schon damals weit über unser Tal hinaus bekannte Brennkunst auf unserem Schwarzwaldhof.

HANDARBEIT SEIT 175 JAHREN

Wie damals entsteht dieser Schwarzwaldlikör in Handarbeit in unserer kleinen Familienbrennerei. Anlässlich unserer 175-jährigen Brenndtradition wurde das „badische Caliber“ mit 18 aromatischen Beeren und 44 heimischen Kräutern neu komponiert und erinnert an das Gründungsjahr unserer Familienbrennerei im Jahr 1844.

DES KAISERS LIEBSTE BEEREN UND KRÄUTER

Das Konterfei des Schwarzwaldkeilers, das Erkennungsmerkmal der BOAR Destille, erinnert in kaiserlicher Robe an einen der größten Fans des „Badischen Calibers“, Kaiser Wilhelm I.

Kaiser Wilhelm I. und Kaiserin Augusta von Sachsen-Weimar

Der erste deutsche Kaiser Wilhelm I, die Kaiserin Augusta von Sachsen-Weimar, Kronprinz Friedrich und das kaiserliche Gefolge besuchten am 30. September 1876 den für seine Heilquellen im ganzen Kaiserreich bekannten Kurort Bad Peterstal. Im Kurhaus feierte die kaiserliche Familie den 65. Geburtstag von Kaiserin Augusta mit einem großen Festmahl.

Kurhaus Bad Peterstal um 1876

Seit seiner Jugend war Kaiser Wilhelm leidenschaftlicher Jäger und liebte die Pirschjagd, die in dieser Septembernacht 1876 wegen eines stürmischen Gewitters nicht stattfinden konnte. Er und der damalige Revierleiter Andreas Kessler, Gründer der Schwarzwaldbrennerei auf unserem Hof, waren Zeit ihres Lebens Befürworter einer respekt- und verantwortungsvollen Jagd. Als Begrüßungsgeschenk und zu Ehren der dokumentierten Jagderfolge Kaiser Wilhelms überreichte ihm das Gemeindeoberhaupt und Pfarrer Joseph Matt ein „Badisches Caliber“. Diese besondere Ehre wurde bis dato nur den besten Schützen in den Revieren rund um Bad Peterstal nach einer erfolgreichen Jagd zuteil.

Das „Badische Caliber“ ist nicht etwa eine besonders große Patrone, sondern einer der ersten Kräuterliköre der damaligen Zeit. Seinen Namen erhielt dieser Likör von den Jägern im Schwarzwald, als sie nach der Jagd auf den größten Abschuss mit dem Schützen anstießen (badisch: „Des isch ä wonsinnigs Caliber“).

Wochen nach dem Besuch des Kaisers erhielt das Gemeindeoberhaupt Joseph Matt ein Dankesschreiben für diesen „besonders vorzüglichen Genuss“ verbunden mit der Bitte weitere Flaschen dieses badischen Calibers an den kaiserlichen Sommersitz in das Schloss Babelsberg in Potsdam zu versenden, signiert mit dem kaiserlichen Siegel.

Damaliges Zahlungsmittel mit dem Konterfei unseres Ehrengasts, dem ersten deutschen Kaiser Wilhelm I., im September 1876.